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Diabetes

Sowohl beim Typ-1 als auch beim Typ-2-Diabetes spielt die erbliche Veranlagung eine Rolle. Die Gene lösen die Krankheit aber nicht aus. Welche Faktoren zusammenspielen müssen und wie vorgebeugt werden kann, lesen sie hier.

Der genetische Einfluss bei Typ-1 und Typ-2-Diabetes lässt sich nicht vergleichen, da es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen handelt. Dem Typ-1-Diabetes liegt ein Insulinmangel zugrunde, weil das körpereigene Abwehrsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört hat. Experten sprechen von einer Autoimmunkrankheit. Beim Typ-2-Dibabetiker ist hingegen ausreichend Insulin vorhanden, nur kann es an der Zelle nicht richtig wirken.

Das erbliche Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken ist ungleich höher als bei einem Typ-1-Diabetes. Beim Typ-1 wissen die Experten, welche genetische Eigenart für das Risiko ausschlaggebend ist. Gene steuern den Aufbau spezieller Strukturen der Abwehrzellen. Bei 95 Prozent der Typ-1 Diabetiker können die Wissenschaftler eine ganz bestimmte Zusammensetzung des Abwehrsystems nachweisen. Warum dies aber ein hohes Risiko für die Zerstörung der insulinproduzierenden zellen birgt. Wissen Sie bisher nicht.

Infektionen als Auslöser

Ein Gentest ist möglich, das Risiko lasse sich jedoch lediglich unscharf definieren und sei im Einzelfall eher verwirrend als hilfreich. Es gibt viele Menschen mit einer genetischen Veranlagung für einen Typ-1 Diabetes, die aber nie erkranken. Die Wissenschaft geht davon aus, dass neben einem erblichen Risiko noch Umweltfaktoren, zum Beispiel virale Infektionen, aber auch andere bisher nicht identifizierte Faktoren einen Typ-1-Diabetes mellitus auslösen.

Wissenschaftler konnten verschiedenste Viren, unter anderem auch den sogenannten Coxsackie-Virus, als Auslöser ausfindig machen. Ein bestimmter Bestandteil des Virus hat große Ähnlichkeit mit einem Enzym, das in den insulinprodzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird. Erkrankt nun der Mensch, bildet sein immunsystem Abwehrstoffe gegen den Krankheitserreger. Wegen der großen Ähnlichkeit wenden sich die Abwehrkräfte aber auch gegen das Enzym: Die Zellen der Bauchspeichel-drüse gehen zugrunde.

Vitamin D kann schützen

Einen wirksamen Schutz vor Typ-1-Diabetes gibt es bislang nicht. Gegenwärtig laufen jedoch Studien zur vorsorge. Man weiss, dass die Vitamin D Versorgung während des frühen Kindheit eventuell vor einem Typ-1-Diabetes schützen kann. Die Diabetesforschung wird Ihre Studien in diese Richtung verstärken. Die bisherigen Daten weisen aber darauf hin, dass die frühkindliche Vitamin-D-Gabe zur Rachitisprophylaxe, die in Deutschland nicht immer konsequent durchgeführt wird, wieder stärker empfohlen werden sollte.

Etwa 90 prozent aller zuckerkranken sind Typ-2-Diabetiker. Ob jemand erkrnakt, hängt stark von Erbfaktoren ab. Nicht ein einzelnes Gen, sondern ein ganzes Bündel von Erbanlagen ist wahrscheinlich verantwortlich. Aber auch der Typ-2-Diabetes wird durch äußere Einflüsse ausgelöst. Im Unterschied zum Typ-1-Diabetes können die menschen diese Faktoren jedoch stärker beeinflussen. Die wichtigsten Übeltäter sind: Übergewicht und fehlende Bewegung.

 

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